Endstufenmessungen

Die Auswahl geeigneter Endstufen für angedachte Zwecke erfordert, wie auch bei Lautsprechern, aussagekräftige Datenblätter. Die Erstellung dieser Datenblätter erfolgt aufgrund messtechnisch zu erfassender Größen. Für Elektronikmessungen kommt ein Rhode und Schwarz UPD zum Einsatz. Neben dem linearen Übetragungsverhalten werden auch harmonische, transiente, Intermodulations- und Differenztonverzerrungen gemessen. Schließlich wird die Leistung der Endstufen mit Messignalen mit unterschiedlichem Crestfaktor untersucht.

Die messtechnische Überprüfung von Audio-Endstufen umfasst folgende Messungen:

  • Verstärker-Gain
  • Frequenzgang (Betrag und Phase) mit Bestimmung der Eckfrequenzen (-3dB)
  • Übersprechdämpfung (CTC)
  • Gleichtaktunterdrückung (CMRR)
  • Dämpfungsfaktor
  • Störspektrum (unbewertet/bewertet)
  • Maximale Ausgangsspannung
  • Gesamtdynamik (unbewertet/bewertet)
  • Klirrfaktor (THD) über Eingangsspannung und THD(f)
  • Klirrspektrum bei 1kHz
  • Transiente Intermodulationsverzerrungen (DIM100)
  • Modulationsverzerrungen nach SMPTE (60Hz/7kHz)
  • Differenztonfaktor (DFD nach IEC268)
  • Leistungsdiagramm (verschiedenen Lastimpedanzen, Dauerleistung, Crestfaktoren 6dB bis 18dB, Peakleistung)

 

verstaerkung.png thdbei1khz.png klirrspektrum.png leistungsdiagramm.png


Ansprechpartner:

Anselm Goertz