Sportstätten

Bei Sportstätten wie Stadien oder Hallen liegt der Schwerpunkt bei der Planung der Beschallungsanlage auf Notfall- und Sprachdurchsagen. Daneben sollen aber auch Pausenmusik und Werbeeinspielungen in guter Qualität wiedergegeben werden können. Wenn die installierten Systeme auch bei Konzertveranstaltungen mitverwendet werden sollen, steigen zusätzlich die Ansprüche an Linearität und Basswiedergabe. Die Anlagen müssen, auch bei teilweise beachtlichen Störpegeln durch das Publikum selbst, Sprachverständlichkeit und hohe Schalldruckpegel sicherstellen.

Die vorwiegende Verwendung von schallharten Baumaterialien wie Beton und Glas führt zu langen Nachallzeiten, die die Sprachverständlichkeit beeinträchtigen. Das Publikum stellt oft den einzigen wirksamen Absorber dar. Bei der Auswahl der Lautsprecher kommen daher nur solche Modelle in Frage, die sich aufgrund ihres gleichmäßigen definierten Abstrahlverhaltens exakt auf die Publikumsflächen ausrichten lassen und die Anregung der reflektierenden Flächen weitestgehend vermeiden. Hier finden neben klassischen Hornsystemen auch Line Arrays Verwendung, deren Abstrahlverhalten sich flexibel an die Raumgeometrie anpassen lässt.

Bei der Simulation werden Positionen im gesamten Publikumsbereich auf zu erzielende Pegel sowie Sprachverständlichkeit untersucht.

drahtgittermodell.png drahtgitter_oberflaechenmaterialien.png drahtgitter_mit_la.png direkschallverteilung.png

Durch Faltung mit der simulierten Impulsantwort lassen sich beliebige Signale auralisieren:

Hörbeispiel 1: Auralisation Stadion mit Line Arrays ohne Publikum

Hörbeispiel 2: Auralisation Stadion mit Line Arrays mit Publikum

Hörbeispiel 3: Auralisation Stadion mit Hornclustern ohne Publikum

Hörbeispiel 4: Auralisation Stadion mit Hornclustern mit Publikum

Ansprechpartner:

Anselm Goertz

Alfred Schmitz